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| 19 - Samstag, 21.02.09 - 07:20 Uhr - HP klemm - Verkehrsunfall |
| Geschrieben von: Klaus | |||
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Einsatzbericht:
Erneut an einem Samstag und erneut an einem Morgen an dem es an ganz vereinzelten Stellen spiegelglatt und dazu neblig war,
wurden die Feuerwehren Wächtersbach, Hesseldorf sowei der Rettungsdienst des Main Kinzig Kreises zu einem Verkehrsunfall
mit eingeklemmter Person alarmiert.
Der schwere Verkehrsunfall ereignete sich zwischen dem Wächtersbacher Freibad und dem Ortsteil Hesseldorf auf der B 276.
Während sich die alarmierten Einsatzkräfte der Feuerwehr noch auf Anfahrt befanden, kam durch den ersteingetroffenen
Rettungswagen bereits die Rückmeldung, dass es sich um 2 eingeklemmte Personen handele.
Als nur wenige Sekunden später die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, wurde umgehend mit den Rettungsarbeiten begonnen.
Durch weitere Kräfte wurden die drei, zum Teil schwerst Verletzten erstversorgt bis weitere Rettungsdienstmittel an der
Einsatzstelle eintrafen.
Mittels hydraulischem Rettungsgerät wurden die beiden Insassen des roten PKW nach der rettungsdienstlichen Erstversorgung
aus ihrem Fahrzeugwrack befreit. Ein 2. Rettungssatz stand während der Befreiungsarbeiten in Bereitstellung.
Da die Verletzungen zum Teil sehr erheblich waren, wurde sich trotz des Nebels dazu entschieden einen Rettungshubschrauber
anzufordern. Gerade bei traumatischen Verletzungsereignissen (Polytrauma) , ist es von großer Wichtigkeit die Patieten möglichst
innerhalb von einer Stunde einer bestmöglichen klinischen Versorgung zuzuführen. Deshalb sind in solchen Situationen und in
unseren ländlichen Gebieten, Rettungshubschrauber gerne ein Mittel der ersten Wahl.
Für den Hubschrauber stand eine große Fläche zur Verfügung, welche durch Kräfte der Feuerwehr abgesichert wurde.
Nachdem sich der Rettungshubschrauber Christoph 28 seinen Weg durch den Nebel gebahnt hatte, wurde der schwer
verletzte Patient an diesen übergeben. Die beiden anderen Patienten wurden in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Aufgrund der Unfallursachenforschung musste die Bundesstraße noch für mehrere Stunden gesperrt werden, dies und auch
einen Teil der Aufräumungsarbeiten übernahmen die Kameraden der Wehr Hesseldorf.
Wir danken allen Beteiligten Einsatzkräfte sowei den Ersthelfern für die gute Zusammenarbeit und wünschen den Beteiligten
eine möglichst baldige Genesung.
++ Update 23.02.09 ++
Wie wir heute aus der Polizeipresse erfahren mussten, ist der schwerst verletzte Unfallfahrer leider verstorben. Den Angehörigen gehört das Mitgefühl aller Kameraden der Feuerwehr Wächtersbach.
Eingesetzte Fahrzeuge:
Wächtersbach:
ELW 1
HLF 20 / 16
HTLF 16 / 25
GW - N
Hesseldorf:
TSF
MTW
Wächtersbach 01
3 Rettungswagen und 2 Notarzteinsatzfahrzeuge des DRK Gelnhausen
Christoph 28 aus Fulda
Polizei Südosthessen
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